Reparaturkosten

reparaturkostenAls Kostenvor­anschlag bezeichnet man die unver­bindli­che oder ver­bindli­che fach­männi­sche Be­rech­nung der vor­aus­sichtli­chen Kos­ten ei­ner Reparatur im Rah­men der Anbah­nung ei­nes Werk­statt­auf­tra­ges. Das Gesetz sieht vor, dass ein Kostenvor­anschlag der Werk­statt im Zweifel nicht zu vergü­ten ist.
 
Es ist demnach zulässig, dass die Werk­statt für den Kostenvor­anschlag ei­ne Vergü­tung verlangt, wenn sie dies mit dem Kun­den ver­einbart hat. Wenn kei­ne Ver­einbarung über die Vergü­tung getroffen wurde, steht der Werk­statt auch kei­ne Vergü­tung zu. Las­sen Sie ei­nen Kostenvor­anschlag ma­chen ver­einba­ren Sie dann mit der Werk­statt auf die­ser Grundla­ge die Reparaturkos­ten. Dann ist die Werk­statt an die gegebe­ne Zusage gebun­den.
 
Was als »wesentli­che« Überschrei­tung ver­einbar­ter Kos­ten anzuse­hen ist, kann nicht sche­matisch be­stimmt wer­den. Es kommt auf die Umstän­de des Ein­zelfalls an. Als gro­be Richtschnur sind Be­träge von mehr als 10 – 15 % des Kostenvor­anschlags sind anzuse­hen.