Leasing

Wenn der geleas­te PKW Mängel hat, können Sie die Mängelbe­seitigung verlan­gen. Der Leasinggeber muss dann die Gewährleis­tungs­an­sprüc­he ent­weder an Sie abtre­ten oder die Gewährleis­tungs­an­sprüc­he selbst beim Verkäufer durch­set­zen.

Veräußerung unter Wert

Der Leasinggeber ist ver­pf­lich­tet, das Fahrzeug in Ihrem In­ter­esse bestmöglich zu verwer­ten.

Beim Verkauf des Au­tos durch den Leasinggeber an ei­nen Ver­brau­cher ist zu beach­ten, dass der Leasinggeber dem Käufer min­des­tens 1 Jahr lang unabdingbar zur Gewährleis­tung ver­pf­lich­tet ist.

Unfall mit Leasingfahrzeug

Was bei ei­nem Unfall von Ihnen zu tun ist, steht umfassend im Leasingver­trag. Nach dem Ver­trag sind Sie regelmäßig ver­pf­lich­tet, den Unfall dem Leasinggeber zu melden, hinzu sogar ver­pf­lich­tet, der Versi­cherung des Unfallgegners mitzu­teilen, dass es sich bei dem Fahrzeug um ei­nen Leasingwa­gen handelt.

Die Reparatur beziehungs­weise die Verwer­tung des Fahrzeugs muss in der Regel mit dem Leasinggeber abge­stimmt wer­den. Im Fall ei­nes Totalschadens darf der Leasing­neh­mer das Fahrzeug nicht ohne Zu­stimmung des Leasinggebers verwer­ten. Weil der Leasinggeber wirt­schaftlich Ei­gentü­mer des Au­tos ist, stehen ihm grundsätzlich auch die Er­stat­tung der Reparaturkos­ten sowie der Er­satz für die Wertminde­rung des Fahrzeugs zu. Etwas an­de­res kann gel­ten, wenn Sie selbst ver­traglich zur Reparatur ver­pf­lich­tet sind.