Führerschein auf Probe

fuehrerscheinDie Auto­fah­rer-Karrie­re beginnt für die meis­ten Men­schen mit dem 18. Lebens­jahr. Dann erhal­ten sie die Fahr­erlaubnis, der Fahr­erlaubnis­inhaber den Führ­er­schein: ei­ne klei­ne Kar­te im Scheckkar­ten­format, mit dem man sich bei Kontrol­len aus­weist.

 
In den ers­ten 2 Jah­ren nach der Er­teilung der Fahr­erlaubnis wird häufig anwaltli­che Hilfe notwendig. So­fern in der Pro­bezeit Delikte der Kategorie A beziehungs­weise zwei der Kategorie B vorliegen, geht es dar­um, dass ein Nach­schulungs­kurs (Auf­bau­semi­nar) ab­solviert wer­den muss.
 
Die Delikte nach der Kategorie A umfas­sen alle Straßenverkehrs­strafsa­chen und die meis­ten Ordnungs­wid­rigkei­ten mit Bußgel­dern von mehr als 60 €, insbesonde­re bei Ge­schwindigkeitsüberschrei­tun­gen, Rotlichtverstößen und Feh­ler beim Über­holen. Selbstverständlich gehören hierzu auch Trunkenheits­delikte mit mehr als 0,5 Pro­mille. Dies ist bei­spielsweise bei Strafverfah­ren gegen ei­ne Geld­aufla­ge der Fall, auch bei Bußgeldverfah­ren durch Reduzierung der Geldbu­ße un­ter 60 Eu­ro. Ziel Ih­res Verkehrs­anwaltes ist, dass Sie kei­ne Punkte in Flensburg ein­ge­tra­gen bekommen.