Unternehmensnachfolge

Wstammbuchelche Ände­run­gen bringt die neue Erb­schafts­steuer für Fa­mili­enbetriebe? Stich­wort Un­ternehmensnach­folge!
 
Es gibt Möglichkei­ten für Sie bzw. Ihre Er­ben ohne Erb­schaft­steuerbe­las­tung zu blei­ben, auch wenn ei­gentlich Erb­schaft­steuer zu zah­len wäre.
 
Der erste Weg: Wer sie­ben Jah­re nach dem Erb­schaft­steuerfall in sei­nem Un­ternehmen über die Jah­re ein Lohnquote von über 650 % erfüllt – dabei ist der Durch­schnittswert der 5 Jah­re vor dem Erb­schaft­steuerfall relevant, der muss nur 15 % bzw. auf nur 15 % sei­nes Vermö­gens Erb­schafts­steuer zah­len. 85 % sind steuer­frei.
 
Der zweite Weg: Man kann sich aber auch im Erb­schaft­steuerfall dafür ent­schieden, ei­nen zwei­ten Weg zu gehen, der sogar zu ei­ner völligen Befreiung von der Erb­schaft­steuer führt. Dafür muss man über 10 Jah­re ei­ne Lohnquote von insge­s­amt 1000 % errei­chen. Dann wird die Erb­schaft­steuer komplett erlas­sen.
 
Bei­de Wege ma­chen deutlich, dass es je nach Betriebs­struktur dar­auf an­kommt,
die richtige Wahl zu treffen.
 
Sohn oder Tochter oder wer soll ans Ruder?
 
Gar nicht so einfach zu ent­schei­den, wer in die ei­genen Fußstapfen tre­ten soll. Falls Sie ihr Un­ternehmen nicht schon zu Lebzei­ten in jünge­re Hän­de ge­ben wol­len, sondern erst nach dem Tod, soll­ten Sie daran denken, dass die Gesellschaftsver­träge bei Personen­gesellschaf­ten oftmals den Personen­kreis ein­schränk­en, der den Gesellschafts­an­teil des Erb­lassers – also Ih­ren An­teil – erwer­ben kann. Es ist dem­ent­spre­chend von größ­ter Bedeu­tung, dass die Erbfolge von Todes weg­en mit dem jeweils gel­ten­den Gesellschaftsver­trag abge­stimmt wird.

 

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