Einführung

Testament und Erbvertrag gehören in die richtigen Hände!

testament
Gu­te Grün­de, das ei­gene Tes­tament bzw. den ei­genen Erbver­trag fach­lich kompe­tent mit anwalt­li­cher Hilfe zu er­stel­len, gibt es tatsächl­ich. Das IFU – In­sti­tut „Recht Steuer Wirt­schaft“ hat ermit­telt:

95 % der Tes­tamente sind mas­siv feh­lerhaft. Bei den meis­ten Tes­tamen­ten wer­den steuerli­che As­pekte nicht oder nur unzurei­chend berücksichtigt. Nur in 20% der Erbfälle existiert ein Tes­tament.

Aus der ge­nann­ten Statistik ergibt sich, dass ei­ne si­che­re, er­brechtli­che Pla­nung ohne Kenntnis der Besonderhei­ten auch bei der Erb­schafts­steuer nicht möglich ist. Ebenso kann der Erbe, der Pf­licht­teilsbe­rechtigte oder auch der Vermächtnisneh­mer sich und an­de­ren Be­teilig­ten großen Schaden zufügen, wenn er falsch rea­giert oder notwendige Handlun­gen un­terlässt. Ei­ne fach­li­che Be­ra­tung durch ei­nen spezialisier­ten Rechts­anwalt ist unverzichtbar. Die Erfahrung zeigt, dass in ver­schiede­nen Vari­ationen im­mer wieder ähnli­che Pro­bleme des Er­brechts zu behandeln sind.

Bei der gesetzli­chen Erbfolge können unvermu­tet minderjähr­ige Kin­der mit­ent­schei­den­de Teilhaber wer­den. Das hat die Kon­sequenz, dass ein fremder vom Vormundschaftsgericht ein­gesetz­ter „Pfle­ger“ über die Verwal­tung ei­nes Vermö­gens oder über die Ge­schicke ei­nes Un­ternehmens mit­ent­schei­det oder (meis­tens) die notwendigen Ent­scheidun­gen verhindert. Dies kann unliebsame Folgen ha­ben.

Die Deut­schen verfügen nach aktuel­len Be­rech­nun­gen über ein Nettovermögen von mehr als sechs Bil­lionen Eu­ro. Nach Schätzun­gen be­läuft sich die jährli­che Erbmasse auf zirka 230 Mil­liar­den Eu­ro. Ei­ne rechtzeitige Testierung in Ver­bindung mit recht­li­cher und steu­errecht­li­cher Be­ra­tung soll dafür Sorge tra­gen, dass Fehlplanun­gen oder Fehl­ein­schätzun­gen vermieden wer­den.

 

Hier gilt es, gangbare Wege für alle Beteiligten zu finden!

 

waldwegRechtlich sind dabei all die Gebie­te einzubezie­hen, die für die Vermö­gensüber­lei­tung von Bedeu­tung sind, wie das Fa­mili­enrecht, das Steu­errecht, das Gesellschaftsrecht sowie das Versi­cherungs­recht. Um das Vermögen nach ei­genen Wün­s­chen un­ter fa­miliären, wirt­schaftli­chen und steuerli­chen Ge­sichtspunk­ten optimal auf die nächste oder auch auf weite­re Ge­ne­rationen zu über­tra­gen, ist mit Hilfe von uns Sachkundigen ei­ne sorgfältige Nach­laßpla­nung vorzu­nehmen.

 

Die Notwendigkeit, über den ei­genen Nach­lass nach­zudenken, ent­steht viel früher als häufig an­genommen. Wer verheira­tet ist, Kin­der hat oder an­de­re nahe­stehen­de Personen für den Fall der Fälle ab­si­chern möch­te, sollte nicht erst im Al­ter aktiv wer­den. Ein an­stehen­de Ope­rati­on, ein Hausbau oder ein an­de­res einschnei­den­des Lebens­er­eig­nis ge­ben oft Anlass, sich auch in jünge­ren Jah­ren mit dem The­ma „Nach­lass“ zu be­schäftigen. Mit Recht – denn wer Fa­milie hat, trägt Ver­antwor­tung, die über den ei­genen Tod hin­ausreicht.

Die gesetzli­chen Stan­dardregelun­gen rei­chen oft keineswegs aus, um den Hin­terbliebe­nen ei­ne sorgenfreie Zukunft zu ermögli­chen oder den ei­genen Betreuungs­fall nach ei­genen Vor­stellun­gen zu regeln. Ein frühzeitiges Be­ra­tungs­ge­spräch mit ei­ner auf Er­brecht spezialisier­ten Anwäl­tin bringt Klarheit. Rat einzuholen kostet kein Vermögen, denn die Kos­ten für ei­ne Erstbe­ra­tung liegen zwi­schen 190.- € bis 250.- € zzgl. Mehr­wert­steuer. Als Anwäl­tin, die zur Arbeits­gemeinschaft Er­brecht im DAV (Deut­schen Anwaltver­ein) gehört, bringe ich ei­ne besonde­re Expertise in Fra­gen der Nach­lass- und Vorsorgepla­nung mit.

Um das im Folgen­den auf­geführ­te Maßnah­mebündel – exemplarisch sind zu nennen Tes­tament, Erbver­trag, Vermächtnis, Vorsorgevollmacht, Ge­ne­ralvollmacht, Nach­folgeregelun­gen, Ehever­trag, Gesellschaftsver­träge – in die­ser Weise zu realisie­ren, ist es heu­te unerläßlich, sich anwalt­li­cher Be­ra­tung zu bedienen, bevor die no­tari­el­le Be­urkundung vor­genommen wird.