Die Kündigung

Die erteilte Kündigung ist nicht gerechtfertigt, basiert auf falschen Gründen.

Es ist eine unschöne Situation: Ein Arbeitnehmer / eine Arbeitnehmerin erhält eine Kündigung vom Arbeitgeber, obendrein ist die Kündigung nicht berechtigt. Möchten Sie als betroffene/r Arbeitnehmer / Arbeitnehmerin auf Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses bzw. auf Weiterbeschäftigung klagen, sich also gegen die Kündigung wehren, muß mit Hilfe Ihrer Anwältin eine Kündigungsschutzklage gefertigt und beim zuständigen Arbeitsgericht fristgerecht eingereicht werden.

Bei dieser Klage gibt es jedoch einiges zu beachten, insbesondere ob das Kündigungsschutzgesetz in dem jeweiligen Fall zur Anwendung kommt und welche Fristen einzuhalten sind. Man unterscheidet die


Gegen alle Kündigungen kann in aller Regel die Kündigungsschutzklage erhoben werden.

Das Kündigungsschutzgesetz findet auf Arbeitnehmer/Arbeitnehmerin im Sinne des Arbeitsrechts Anwendung. Als Arbeitnehmer/in werden Personen bezeichnet, die aufgrund von Arbeitsverträgen der Verpflichtung unterliegen, ihre Arbeitskraft gegen Entgelt zur Verfügung zu stellen. Arbeitnehmer können wiederum unterteilt werden in Arbeiter, Angestellte, Volontäre, Auszubildende und Praktikanten. Die Arbeitnehmer sind an Weisungen ihrer Vorgesetzten bzw. Arbeitgeber / Arbeitgeberin gebunden, unterliegen aufgrund vertraglicher Regelungen festen Arbeitszeiten, arbeiten in den Räumen des Arbeitgebers und begründen mit dieser Arbeitgeberin ein sog. Dauerschuldverhältnis.

Keine Arbeitnehmer sind Beamte, Selbständige Gewerbetreibende, Freiberufler, Arbeitslose, Studenten, Schüler, Zivildienstleistende, Rentner und Pensionäre. In diesen Fällen kann eine an sich ungerechtfertigte Kündigung dennoch wirksam werden.

Das Kündigungsschutzgesetz findet auch keine Anwendung, wenn die Firma oder der Arbeitgeber bei der/dem Sie angestellt sind, weniger als 5 Arbeitnehmer/innen beschäftigt oder weil Ihr Arbeitsverhältnis noch keine 6-monatige Bestandszeit hat.

br